Geriatrie

Selbstständigkeit optimieren

Domizilbehandlung ist eines der Herzstücke meiner Angebote patientenzentrierter Ergotherapie in den Bereichen Geriatrie.

 

Ich biete Möglichkeiten, das Team und die Patienten bei Strategien für Transfers und in der Anwendung von Hilfsmitteln zu unterstützen. In der Anwendung von Strategien zur verbesserten Selbstständigkeit und in der Prävention (z.B. Stürze) verfolge ich einen adaptiven Ansatz.

 

Weiter einen rehabilitativen Ansatz zur Erhaltung oder Verbesserung der Fähigkeiten der Patienten. Aufgrund verkürzten Spitalaufenthalten verfügen Patienten heute öfters über viel Potential, ihre Mobilität und Selbstständigkeit über einen längeren Zeitrahmen noch zu verbessern („slow reha“). Auch das biete ich gerne an, inklusive dem Aufbau eines Heimprogrammes Zuhause.  Spezifische Interventionen nach Krankheitsbild integriere ich mit patientenzentrierten Zielen; z.B. bei Demenz, Arthritis, Parkinson, MS, und CVI. 

 

Geriatrisches Domizilangebot 

 

 

 

Die Person-Umwelt-Interaktion ist sehr individuell und erfordert spezifische Ziele, die ich gemeinsam mit den Patienten ihren Bedürfnissen entsprechend erarbeite und setze.

 

Die nachfolgenden Themen sind Beispiele wichtiger Bestandteile in der Ergotherapie.

 

Sicherheit

  • Sturzprävention und Umweltanalyse Zuhause
  • Gleichgewichtsanalyse (Berg, Tinetti, TUG Evaluationen)
  • Empfehlungen von und Training mit Gehhilfen (z.B. Gehstock, Rollator, Rollstuhl, Scooter), inklusive  öffentlichem   Verkehr
  • Evaluation eines geeigneten Notrufsystems
  • Aufstehtraining nach einem Sturz (hilft auch bei Sturzangst)
  • Sicherheit in der Küche (mögliche Adaptationen: selbstabschaltender Herd, gefrorene Mahlzeiten aufwärmen   –    Simplifizierung von Aufgaben) 
  • Realitäts-Orientierungs-Training (Strategien zur Erinnerung der Medikamenteneinnahme, Einkaufswege finden,      Termine und Aufgaben erledigen)

 Selbstständigkeit

  • Training bei allen Aktivitäten des täglichen Lebens, von Strumpfsocken anzuziehen, Objekte vom Boden aufzuheben bis zum Einkaufen gehen
  • Integration von Hilfsmitteln: z.B. Badewannenbrett, Betthaltegriff, adaptiertes Besteck und Kochutensilien
  • Höhe von Sitzstrukturen anpassen und Hilfsmittel bei einer Hüftprothese (Prävention von Dislozierung)
  • Dysphagie-Training und Strategien zur Nahrungsaufnahme

 Lebensqualität

  • Hilfsmittel und Strategien für die Patienten zur weiteren Erfüllung und Aufrechterhaltung ihres sozialen Lebens und ihren wichtigen Rollen als Familienmitglieder, Freunde, Betreuer, etc.
  • Adaptionen/Strategien für Hobbies: z.B. Gartenarbeit, Kartenspielen und Schreiben
  • Stärkung des Selbstvertrauens, um bspw. unebenes Gelände begehen zu können
  • Funktionserhaltung und -verbesserung: Ausdauer, Kraft und Gedächtnis
  • Verknüpfung von Ressourcen: Mahlzeitendienst, Notrufzentrale, Adaptierter Transport, und Tagesklinik